AGB als PDF an WooCommerce-Bestellmails anhängen
Wie WooCommerce-Bestellmails die freigegebene AGB- oder Widerruf-Fassung als PDF-Anhang, HTML-Fragment oder JSON aus TermShelf beziehen — statt Rechtstexte im Theme- oder Mail-Template zu pflegen, das beim nächsten Update überschrieben wird.
AGB als PDF an WooCommerce-Bestellmails anhängen
WooCommerce ist ein WordPress-Plugin, und seine Bestellmails sind PHP-basierte Templates, die sich im Theme überschreiben lassen. Genau das macht sie zu einem nahen Integrationspunkt — und zugleich anfällig: Rechtstexte, die direkt in ein überschriebenes Mail-Template oder in die Theme-Dateien geschrieben werden, sind eng an WordPress, das Theme und dessen Update-Zyklus gekoppelt.
Die Bestellmail ist der Moment, in dem der Kunde eine konkrete Fassung erhält. Sie sollte auf eine freigegebene, datierte Version verweisen — nicht auf eine Kopie, die in einer Template-Datei liegt.
Was TermShelf hier leistet — und was nicht
TermShelf ist die zentrale Quelle für freigegebene Rechtstexte und liefert sie als PDF, HTML oder JSON aus. Es ist kein WooCommerce-Plugin und kein Rechtstext-Generator. WooCommerce bleibt der Shop; die freigegebene Fassung wird serverseitig bezogen, statt im Theme gepflegt.
Welche Texte in welchem Prozessschritt benötigt werden, sollten Teams juristisch prüfen lassen. TermShelf organisiert und liefert die freigegebenen Versionen aus — die rechtliche Bewertung des Inhalts ersetzt es nicht.
Warum Rechtstexte nicht ins Theme- oder Mail-Template gehören
WooCommerce-Mail-Templates landen häufig als überschriebene Dateien im (Child-)Theme. Dort gepflegte Rechtstexte bringen mehrere Risiken mit sich:
- Ein Theme- oder Template-Update kann überschriebene Dateien — und damit den Text — verdrängen.
- Mehrere Plugins (Rechtstext-Plugin, PDF-Rechnungs-Plugin, Mail-Customizer) halten womöglich eigene Kopien.
- Die im Template stehende Fassung ist keiner freigegebenen, datierten Version zugeordnet.
Warum verteilte Pflege grundsätzlich schwierig ist, beschreibt warum Rechtstexte nicht im CMS verstreut liegen sollten.
Drei Integrationsmuster für WooCommerce
Weil WooCommerce serverseitig in PHP läuft, kann die Integration beim Erzeugen der Bestellmail ansetzen. Es gibt drei Artefaktformen aus der Public Delivery API:
- PDF-Artefakt als Anhang an die Bestellmail — serverseitig abgerufen, wenn AGB oder Widerruf als abgeschlossenes Dokument beiliegen sollen.
- HTML-Fragment zur direkten Einbindung in den Mail-Body oder eine WordPress-Seite.
- JSON für eigene Logik, wenn der Text in einer Middleware oder einem eigenen Plugin weiterverarbeitet wird.
Welche Form wann passt, vergleicht Rechtstexte per API ausliefern; den Auslieferungs-Vertrag beschreibt die Public Delivery API.
Versionierung und Nachweis der ausgelieferten Fassung
Beim serverseitigen Abruf lässt sich entweder eine feste Versionsnummer (?version=N) oder der Stand zu einem Zeitstempel (?effective_at=<ISO-8601>) referenzieren. Welche der beiden Varianten passt, hängt davon ab, ob beim Versand die aktuell gültige oder eine an die Bestellung gebundene Fassung verschickt werden soll.
Damit die ausgelieferte Fassung nachweisbar bleibt, sollte die verwendete Versionsnummer mit der Bestellung gespeichert werden. Den Bezug zwischen Transaktion und Fassung vertieft Welche AGB-Version galt beim Vertragsschluss?
Beispielhafter Ablauf
- Rechtstext in TermShelf bearbeiten, prüfen und freigeben.
- Version veröffentlichen — sie wird zu einem unveränderlichen, datierten Snapshot.
- Beim Erzeugen der Bestellmail ruft die serverseitige Integration das PDF-Artefakt der AGB in der passenden Fassung ab, z. B. fest auf Version 12 gepinnt:
GET /v1/delivery/sites/23/documents/terms/pdf
?locale=de-DE&market=DE&version=12Die Bestellmail hängt das PDF an oder bindet das HTML-Fragment ein, und die ausgelieferte Version bleibt über die gespeicherte Versionsnummer nachvollziehbar. Endpunkte und Header stehen in der API-Referenz.
Typische Fehler
- Rechtstext direkt in ein überschriebenes Mail-Template gepflegt, das ein Theme-Update verdrängt.
- Mehrere Plugins halten eigene Kopien derselben AGB, die unabhängig voneinander altern.
- PDF wird zur Sendezeit erzeugt, aber die Versionsnummer wird nicht mit der Bestellung gespeichert.
- Der externe Abruf wird nicht zwischengespeichert, sodass jeder Mailversand denselben Inhalt erneut anfragt.
Was TermShelf nicht tut
TermShelf erstellt keine rechtsverbindlichen Inhalte und ersetzt keine anwaltliche Beratung. TermShelf stellt kein offizielles WooCommerce-Plugin bereit und nennt hier bewusst keine konkreten WordPress-Hooks oder Code-Versprechen. Beschrieben ist ein integrationsoffener Ansatz über die Public Delivery API; die konkrete serverseitige Anbindung hängt vom jeweiligen WordPress-/WooCommerce-Setup ab.
Weiterführende Guides
Häufige Fragen
- Sollte ich die AGB direkt ins WooCommerce-Mail-Template schreiben?
- Davon ist abzuraten: Überschriebene Mail-Templates liegen im Theme und können bei Updates verdrängt werden, und die Fassung ist keiner freigegebenen Version zugeordnet. Besser ist ein serverseitiger Abruf des Artefakts aus der Public Delivery API beim Erzeugen der Bestellmail.
- Gibt es ein offizielles TermShelf-Plugin für WooCommerce?
- Dieser Guide behauptet kein fertiges Plugin und nennt bewusst keine konkreten WordPress-Hooks. Beschrieben ist ein integrationsoffener, serverseitiger Abruf über die Public Delivery API; die konkrete Anbindung hängt vom WordPress-/WooCommerce-Setup ab.
- Wie bleibt die ausgelieferte AGB-Fassung nachweisbar?
- Indem die beim Versand verwendete Versionsnummer mit der WooCommerce-Bestellung gespeichert wird. Da jede Veröffentlichung ein datierter, unveränderlicher Snapshot ist, lässt sich dieselbe Fassung später erneut abrufen.
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