Wie TermShelf Varianten für Sprache, Markt und Website-Profil abbildet
Basisdokument, gezielte Overrides und das Vermeiden duplizierter Volltexte für saubere Variantenpflege.
Das Problem mit duplizierten Volltexten
Sobald ein Rechtstext in mehreren Sprachen, Märkten oder Website-Profilen gilt, entsteht die Versuchung, ihn zu kopieren und je Variante anzupassen. Das Ergebnis sind viele fast identische Volltexte, die unabhängig voneinander altern. Eine Korrektur muss dann n-fach nachgezogen werden — und genau dort entsteht Drift.
Basisdokument und gezielte Overrides
TermShelf trennt den gemeinsamen Kern vom Abweichenden. Ein Basisdokument enthält den Text, der überall gleich ist. Overrides ersetzen oder ergänzen nur die Stellen, die sich je Sprache, Markt oder Profil unterscheiden — etwa eine übersetzte Passage oder einen markenspezifischen Verantwortlichen.
Eine Änderung am Basisdokument wirkt damit automatisch in allen Varianten, ohne dass ein Volltext kopiert wird. Nur das gezielt Überschriebene bleibt variantenspezifisch.
Sprache, Markt und Website-Profil
- Sprache: Übersetzungen sind Overrides auf der Basis, keine eigenständigen Dokumente — die Struktur bleibt identisch.
- Markt: Marktspezifische Abweichungen (z. B. landesabhängige Angaben) liegen als gezielte Overrides vor.
- Website-Profil: Unterschiedliche Domains oder Marken erhalten ihre Abweichungen über profilbezogene Overrides.
Warum das Drift reduziert
Weil es nur eine Basis gibt, kann eine zentrale Änderung nicht in einzelnen Varianten „vergessen“ werden. Das reduziert die häufigste Drift-Ursache — kopierte, unabhängig alternde Volltexte. Den Mehr-Website-Fall vertieft Datenschutzerklärung über mehrere Websites verwalten, den Mandanten-Fall Multi-Brand Legal Text Management.
Abgrenzung
TermShelf erstellt keine rechtsverbindlichen Inhalte und ersetzt keine anwaltliche Beratung. Das Variantenmodell organisiert die Pflege; ob eine Variante inhaltlich passend ist, bleibt eine Frage qualifizierter Beratung.
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